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Megaswitch Bass

 

Megaswitches für E-Bässe

Einführung

In E-Bässen sind bisher relativ selten Schalter für die Pickup-Wahl eingebaut. Vielen Bassbauern sind die reichhaltigen Möglichkeiten, die die verschiedenen Megaswitch-Schalter dazu bieten, noch nicht bekannt. Diese Schaltungssammlung bietet deshalb eine breit angelegte Einstiegshilfe. Die klangliche Vielfalt der Instrumente erweitert sich damit, und die Bedienung wird übersichtlicher, was gerade im realen Bühnenbetrieb wichtig ist. 

Es stehen zwei Grundtypen zur Wahl: flache Kippschalter und Drehschalter. Welchen man im konkreten Fall einsetzt, hängt von der Bauart des jeweiligen Instruments ab und ist im Übrigen auch persönliche Geschmacksache. Die elektrischen Funktionen von beiden sind identisch. 

Viele E-Bässe mit zwei Tonabnehmern haben zwei Volumenregler. Auf der Bühne zeigt sich das häufig als nicht sehr günstig: Will man die Lautstärke verstellen, muss man an zwei Knöpfen drehen. Dabei kann sich das Mischungsverhältnis verändern. Sehr viel praktischer ist es, nur einen einzigen Volumenregler zu verwenden und die Kombination von mehreren Tonabnehmern mit Schaltern vorzunehmen. Die Megaswitches sind prädestiniert dafür.

Für den Ton (Höhen) ist meist nur ein Regler eingebaut, seltener zwei. In dieser Sammlung  sind einige Schaltungen mit zweien gezeigt. In Fällen, wo kein Platz dafür ist, lässt sich die betreffende Schaltung leicht abändern: Der Tonregler  wird dann einfach parallel zum Volumenregler angeschlossen. 

Die Werte von Potentiometern und Ton-Kondensatoren sind weitgehend Geschmacksache. Verbreitet sind 250 oder 500 kOhm. Mit 500 kOhm bekommt man eine Idee mehr Höhen als mit 250 kOhm, der Unterschied ist aber nicht gigantisch. Beim Ton-Kondensator sind meistens 0,022 oder 0,047 µF üblich, es können aber auch andere verwendet werden. Letztlich entscheidet hier der Hörtest.  

Die Drahtfarben sind bei jedem Tonabnehmer-Hersteller anders. Hier sind „heiße“ Drähte weiß und „kalte“ schwarz gezeichnet. Die Einbauanleitung des Herstellers ist zu beachten, die Drahtfarben müssen dann jeweils passend „übersetzt“ werden. Die Definition der elektrischen Polung („Plus“ und „Minus“) ist bei den  Gitarren-Schaltungen erklärt. 

Die Zeichnungen zeigen hier der Einfachheit halber alle viersaitige Bässe. Selbstverständlich sind sie genauso für fünf-, sechs- oder mehrsaitige Bässe verwendbar. 

Wer das Prinzip einmal verstanden hat, der kann auf dieser Basis auch noch weitere eigene Schaltungen erfinden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Diese Sammlung zeigt Schaltungen für die sieben gebräuchlichsten Tonabnehmer-Bestückungen: 

  • JJ: Zwei Singlecoils
  • JP: Ein Singlecoil  und ein geteilter Humbucker 
  • M: Ein Humbucker
  • MJ: Ein Humbucker und ein Singlecoil 
  • MM: Zwei Humbucker 
  • MP: Ein Humbucker und ein geteilter Humbucker 
  • PP: Zwei geteilte Humbucker 

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